19.01.2026 - 13:40 Uhr

Mit 170 km/h vor Polizei geflohen und im Schnee festgefahren

Szenen wie aus einem Actionfilm: Rund 20 Kilometer liefert sich ein Autofahrer eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Der Autofahrer lässt sich dabei auch nicht von Gärten oder Feldern aufhalten.

Auch ein sechs Monate alter Säugling saß in dem Wagen. (Symbolbild) Bild: Sven Hoppe/dpa
Auch ein sechs Monate alter Säugling saß in dem Wagen. (Symbolbild)

Mit bis zu 170 Kilometern pro Stunde ist ein junger Autofahrer etliche Kilometer vor der Polizei geflohen - bis er schließlich auf einem Feldweg im Schnee steckenblieb. Er soll dabei im Landkreis Hof auch durch Gärten und über Felder gefahren sein, um Straßensperren der Polizei auszuweichen. In dem Wagen saß neben dem 19 Jahre alten Fahrer auch ein sechs Monate alter Säugling und eine 17-Jährige, wie die Polizei mitteilte. 

In der Stadt Helmbrechts versuchte der Autofahrer am Sonntag durch kurzfristige Abbiegemanöver die Polizei hinter sich abzuhängen. Als er nach rund 20 Kilometer zwischen Marlesreuth und Selbitz im Schnee stecken blieb, zogen die Beamten ihn aus dem Wagen und legten ihm Handschellen an.

Zuvor wollten die Beamten den 19-Jährigen in der Nacht von Sonntag auf Montag bei Münchberg kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab der junge Mann aber Gas. Nach der Festnahme stellten die Beamten zudem fest, dass der Mann keinen Führerschein hat. Gegen ihn wird nun wegen Kraftfahrzeugrennens und Fahrens ohne Führerschein ermittelt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

© dpa-infocom, dpa:260119-930-566071/1

 
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