16.08.2018 - 07:30 Uhr
Deutschland & Welt

19-Jähriger legt Feuer in Asylbewerberunterkunft

Die Brandmeldeanlage in der Asylbewerberunterkunft im Bad Gögginger Weg alarmierte am Mittwochabend um 21.40 Uhr die Feuerwehr Abensberg. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Einsatzkräfte das Gebäude mit 104 Bewohnern evakuieren.

Ein 19-Jähriger verschüttet Benzin in einer Asylbewerberunterkunft in Abensberg und zündet es anschließend an. Rund 100 Personen mussten evakuiert werden.
von Alexander AuerProfil

Alle Bewohner konnten unverletzt das Haus verlassen. Die Feuerwehrkräfte hatten den Brand im Obergeschoss des Gebäudes schon nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Nach ersten Informationen der Polizei hatte wohl ein 19-jähriger Bewohner das Feuer gelegt. Der junge Mann war wohl mit einem Bezinkanister in das Wohnheim gelaufen, hatte das Benzin im Obergeschoss vergeschüttet und angezündet. Das Feuer ging nach Aussagen der Polizei nach der kurzen Verpuffung selbst wieder aus.

Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht Spuren gesichert. Dazu musste das komplette Wohnheim für rund drei Stunden gesperrt bleiben. Die Bewohner mussten währenddessen bei rund 16 Grad teilweise ohne Jacken draußen ausharren. Da der Brandstifter nach seiner Tat geflüchtet ist, forderten die Polizisten einen Polizeihubschrauber zur Unterstützung an. Dieser kreiste rund zwei Stunden über Abensberg. In der Nacht fand die Polizei den Täter jedoch nicht mehr. Weshalb der junge Mann das Feuer legte, ist noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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