03.08.2026 - 15:10 Uhr

68-Jähriger nach Sturz in den Alpen in Lebensgefahr

Ein Mann stürzt am Aufstieg zum Graseck bei Garmisch-Partenkirchen etwa 20 Meter in die Tiefe. Bergretter müssen wegen der Wetterlage zwei Möglichkeiten zur Bergung vorbereiten.

Bergretter versorgten den Verletzten am Ort des Sturzes. (Symbolbild) Bild: Sven Hoppe/dpa
Bergretter versorgten den Verletzten am Ort des Sturzes. (Symbolbild)

Ein 68-Jähriger aus Oberbayern schwebt nach einem Sturz in den Alpen in Lebensgefahr. Der Mann aus dem Landkreis Weilheim-Schongau sei am Sonntag beim Aufstieg zum Graseck bei Garmisch-Partenkirchen abgestürzt, sagte eine Polizeisprecherin. Laut Bergwacht fiel der Mann etwa 20 Meter durch einen steilen Graben und wurde schwerstverletzt.

Die Erstversorgung des Mannes in dem unwegsamen, engen Gelände sei schwierig gewesen, teilte die Bergwacht Kochel mit. Wegen tief hängenden Nebels sei zudem nicht klar gewesen, ob der Verletzte per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden kann oder nicht. „Glücklicherweise riss die Nebeldecke im Moment des Anflugs auf“, hieß es vonseiten der Bergwacht. 

Der Mann befinde sich nach wie vor im Krankenhaus und werde dort behandelt, sagte die Polizeisprecherin am Montag. Sein Zustand sei weiterhin kritisch. Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei ermittle zur Ursache des Sturzes.

© dpa-infocom, dpa:260803-930-478390/1

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