(olr) In der Oberpfalz kommen immer mehr Kinder zur Welt. Im bayernweiten Geburten-Vergleich hat die Oberpfalz (mit 1,67 Prozent) knapp hinter Oberbayern (1,72 Prozent) 2017 am stärksten zugelegt. Dies geht aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts hervor.
9982 Babys kamen im Bezirk 2017 zur Welt, davon 5110 Jungs und 4872 Mädchen. Seit 2012 (8595 Kinder) stiegen die Geburten stetig an. Geburten-Spitzenreiter in der nördlichen Oberpfalz ist der Kreis Schwandorf mit 1304 Geburten, den höchsten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr gab es mit jeweils 6,6 Prozent im Kreis Amberg-Sulzbach (845 Geburten) und der Stadt Amberg (389 Geburten). Zugelegt hat auch die Stadt Weiden mit 6 Prozent mehr (405 Geburten). Den bayernweit höchsten Geburten-Anstieg gab es in Hof: Im Vergleich zum Vorjahr erblickten hier knapp 23 Prozent mehr Kinder das Licht der Welt. Genau entgegengesetzt verlief der Trend im Kreis Tirschenreuth, wo die Zahl der Geburten mit minus 7,5 Prozent auf 580 einbrach.
Trotz des Oberpfälzer Baby-Booms starben 2017 mehr Menschen, als Kinder geboren werden. Gestorben sind 11 945 Oberpfälzer - prozentual die meisten im Januar. Eine positive Bilanz der natürlichen Bevölkerungsentwicklung - also mehr Geburten als Sterbefälle - weist in der Oberpfalz nur die Stadt Regensburg auf. Hier starben 1393 Menschen (4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr), 1594 kamen zur Welt (3 Prozent mehr als im Jahr 2016).
Schwandorf
01.08.2018 - 17:56 Uhr
Geburten-Rekord
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