Update 08.06.2026 - 15:43 Uhr

Gewalttat an Schule vorgetäuscht - Ermittlung gegen Anrufer

Am Telefon erfährt die Polizei von einer mutmaßlichen Gewalttat in einer Schule. Ein großer Polizeieinsatz in der Schule beginnt. Doch am Ende des Schultages wenden sich die Ermittlungen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Vortäuschens eines Straftat. (Symbolbild) Bild: Daniel Vogl/dpa
Die Polizei ermittelt nun wegen Vortäuschens eines Straftat. (Symbolbild)

Die telefonische Meldung einer möglichen Gewalttat in einer Realschule in Hof hat sich als Täuschung herausgestellt. Es sei bestätigt, dass es keine Verletzten und keine Gewalttat gegeben habe, teilte die Polizei mit. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den Anrufer wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat und des Missbrauchs von Notrufen. Es drohen Freiheits- oder Geldstrafen sowie die Forderung, die Kosten des Einsatzes zu zahlen.

Über 1.200 Schüler von Einsatz betroffen

Am Vormittag habe ein derzeit Unbekannter die Polizei angerufen und von einem mutmaßlichen Messerangriff mit mehreren Verletzten in der Schule berichtet. Die Polizei durchsuchte daraufhin die Realschule und das Gymnasium in Hof. Auch Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Während der Durchsuchung wurden die Schüler in ihren Klassenzimmern von Lehrkräften betreut. Mittags brachten Polizeibeamte die Schüler nach und nach aus dem Gebäude. Es wurden eine Anlaufstelle für besorgte Eltern und ein Bürgertelefon eingerichtet. Von dem Einsatz waren über 1.200 Schüler betroffen.

© dpa-infocom, dpa:260608-930-189683/4

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