Ansbach
19.06.2026 - 08:39 Uhr

Waldbrandgefahr: In Mittelfranken starten Beobachtungsflüge

In den nächsten Tagen wird in Teilen des Freistaats die zweithöchste Warnstufe erreicht. Die Regierung von Mittelfranken mahnt zur Vorsicht. Bereits kleinste Zündquellen könnten Brände verursachen.

Die Waldbrandgefahr in Bayern steigt. (Archivbild) Bild: Daniel Karmann/dpa
Die Waldbrandgefahr in Bayern steigt. (Archivbild)

In Bayern steigt die Waldbrandgefahr. Die Regierung von Mittelfranken hat daher für das Wochenende Beobachtungsflüge angeordnet, wie sie mitteilt. Die Waldbrandgefahr sei angesichts fehlender Niederschläge hoch, heißt es in einer Mitteilung. „Bereits kleinste Zündquellen können ausreichen, um Brände zu verursachen. Entsprechend ist besondere Vorsicht geboten – sowohl im Wald selbst als auch in dessen unmittelbarer Umgebung.“

Der Deutsche Wetterdienst meldet aktuell für Teile Bayerns - vor allem in Franken - die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe vier. Am Samstag erwarten die Wetterexperten eine vorübergehende leichte Entspannung, sodass in etwas weniger Gegenden Stufe vier gilt, für die folgenden Tage prognostizieren sie dann aber eine Ausweitung der Gefahr. Am Dienstag wird in deutlich mehr als der Hälfte Bayerns Stufe vier erwartet, im Rest Stufe drei.

Die Wetterbeobachtungsflüge am Wochenende sollen in den Nachmittagsstunden stattfinden, wenn die Waldbrandgefahr laut Regierung von Mittelfranken am höchsten ist.

© dpa-infocom, dpa:260619-930-247849/1

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