Nach einem Waldbrand am Chiemsee hat das Aufräumen begonnen. Wie eine Sprecherin der Gemeinde Übersee sagte, fanden am Vormittag neben Kontrollgängen zum Finden von Glutnestern auch erste Aufräumarbeiten statt.
Mehrere Tausend Quadratmeter Wald- und Moorfläche hatten am Vortag gebrannt, wegen des vielen Rauchs wurde die angrenzende A8 stundenlang gesperrt. Wie hoch der Schaden ist, konnte die Gemeinde zunächst nicht beziffern.
Ersehnter Regen hilft
Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein kann allerdings zunächst keine Entwarnung gegeben werden, da vereinzelt noch Glutnester im Boden möglich sind. „Den eigentlich geplanten Großeinsatz mit etwa 200 Einsatzkräften konnten wir glücklicherweise heute Morgen absagen“, sagte Kreisbrandrat Christof Grundner: „Der Regen hat dazu geführt, dass sich die Situation vor Ort deutlich entspannt hat.“
Derzeit durchsuchten etliche Einsatzkräfte zu Fuß das Waldgebiet, beispielsweise um mit Wärmbildkameras Glutnester zu finden. Das Gebiet sei so groß wie rund sieben Fußballfelder.
In der Nacht von Sonntag auf Montag waren etwa 300 Einsatzkräfte mit dem Brand befasst.
© dpa-infocom, dpa:260630-930-309315/2














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