17.08.2022 - 16:54 Uhr

Bahnausbau Nürnberg–Schwandorf: Bahn möchte, dass Kommunen einsteigen

Noch steht die Planung am Anfang. Aber schon jetzt will die Bahn die Kommunen entlang der Strecke Nürnberg–Amberg–Schwandorf einbeziehen. Dazu sind eigene Formate geplant.

Auch die Neugestaltung der Bahnhöfe sollen Thema der Planung sein. Symbolbild: Gabi Schönberger
Auch die Neugestaltung der Bahnhöfe sollen Thema der Planung sein.

Die Deutsche Bahn meldet Fortschritte bei den Planungen in Richtung Elektrifizierung der Bahnstrecke von Nürnberg nach Furth im Wald über Amberg und Schwandorf. Noch im September sollen deshalb Erstgespräche mit den Kommunen entlang der Strecke beginnen. "Obwohl sich die Metropolenbahn noch in einer sehr frühen Planungsphase befindet, können uns die Bürgermeister:innen vor Ort wichtige Hinweise zu technischen Möglichkeiten und Schnittstellen geben“, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem soll ein Koordinierungsrat gegründet werden, in dem sich Vertreter aus der Region in die Planung einbringen können.

Insgesamt geht es in dem Projekt um eine Strecke von 168 Kilometern. Bei der Elektrifizierung müssen sich die Planer mit 33 Bahnhöfen, 105 Eisenbahnbrücken, 42 Straßenbrücken, 25 Bahnübergängen und einem Tunnel befassen, heißt es in der Mittelung weiter. Die Verkehrsstationen Hiltersdorf und Freihöls sollen zu Kreuzungsbahnhöfen ausgebaut werden. Die Elektrifizierung der Strecke soll helfen, 21 900 Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen.

 
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