10.01.2019 - 09:36 Uhr
BayernDeutschland & Welt

Brand in Doppelhaushälfte

Ein Rauchmelder warnt die Bewohner einer Doppelhaushälfte in Bad Abbach rechtzeitig. Sie bleiben unverletzt. Das Haus ist allerdings erst einmal nicht mehr bewohnbar.

In Bad Abbach hat es im Keller einer Doppelhaushälfte gebrannt.
von Alexander AuerProfil

In Bad Abbach in Niederbayern hat es in der Nacht auf Mittwoch, 9. Januar, gebrannt. Die Feuerwehr Bad Abbach wurde gegen 22.30 Uhr in die Erich-Ollenhauer-Straße gerufen, da dort Rauch aus einem Keller drang. Die Familie, die in der Doppelhaushälfte wohnt, bemerkte den Brand dank eines Rauchmelders rechtzeitig und konnte das Haus verlassen. Vor Ort forderte die Feuerwehr Bad Abbach die Unterstützung der Feuerwehr Lengfeld an, da einige Atemschutzgeräteträger und Sicherungstrupps benötigt wurden.

Zwei Trupps der Feuerwehr bekämpften unter schwerem Atemschutz den ausgedehnten Kellerbrand mittels zweier C-Rohre im Innenangriff. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde das Haus stark verraucht und verrust.

Nach ersten Angaben der Einsatzkräfte vor Ort, gehe man nicht davon aus, dass die Bewohner das Haus in den nächsten Wochen wieder beziehen können. Durch den Brand, der vom Heizraum ausgegangen war, sind mehrere Leitungen der Heizung geplatzt. Nachdem die Feuerwehrkräfte den Brand gelöscht hatten und der Energieversorger das Haus vom Netz genommen hatte, musste mit mehreren Pumpen das Wasser aus dem Keller gepumpt werden.

Die Hausbewohner blieben unverletzt und konnten die Nacht kurzfristig bei Bekannten verbringen.

Ausdrücklich bedanken möchten sich die Feuerwehrkräfte bei den sehr hilfsbereiten Nachbarn. Bei der Eiseskälte versorgten diese die Einsatzkräfte mit Heißgetränken. Nach rund 4,5 Stunden war der Einsatz beendet.

Aufgrund der überfrierenden Nässe musste der örtliche Bauhof zur Einsatzstelle kommen und mit einem Streuwagen die Einsatzstelle mit Salz ausstreuen.

Die Polizei Kelheim hat die weiteren Ermittlungen zu dem Brand übernommen. Der Schaden wird aktuell mindestens auf einen hohen fünfstelligen Eurobereich geschätzt.

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