Weil sich ein Raser am Donnerstagmorgen die Strafe für sein Tempo-Vergehen ersparen wollte, hat er einfach das Blitzgerät mitgehen lassen. Der 32-Jährige war gegen 7.23 Uhr auf der B8 bei Deggendorf in Richtung Straubing mit 160 statt der erlaubten 100 Kilometer pro Stunde geblitzt worden. Der Denkfehler des Deggendorfers: Seine Aufnahme war nicht in dem "Kasterl", sondern bereits zentral bei der Polizei abgespeichert. Die Beamten konnten deshalb sofort eine Fahndung veranlassen.
Diese war dann gegen 10.15 Uhr in Deggendorf erfolgreich. Als sein Audi einer Polizeistreife aufgefallen war, ergriff der Mann die Flucht und lieferte sich eine vergebliche Verfolgungsjagd inklusive überfahrener roter Ampel. Als wäre das nicht genug, stand er sowohl unter Drogen- als auch Alkoholeinfluss. Zudem hat er keinen Führerschein.
Bei der Durchsuchung des Anwesens des Mannes fanden die Beamten dann das Blitzgerät. Die Polizeiinspektion Plattling ermittelt nun gegen den Beschuldigten wegen mehrerer Delikte, unter anderem Trunkenheitsfahrt, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verbotenes Kraftfahrzeugrennen und Diebstahl.













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