Bayern
31.07.2019 - 13:32 Uhr

Erschöpfte Brieftaube nach Notlandung in Polizeiobhut

Völlig erschöpft musste eine Brieftaube in Unterfranken notlanden. Sie kam aus Frankreich und wollte eigentlich nach Baden-Württemberg.

Symbolbild: Robert Michael/dpa

Gemünden am Main. Am Ende ihrer Kräfte und ohne Orientierung ist eine Brieftaube auf ihrem tagelangen Rückflug aus Frankreich außerplanmäßig in Unterfranken gelandet. Das eigentliche Ziel in Baden-Württemberg habe sie verfehlt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Brieftaube war am Samstag in Frankreich losgeflogen.

Eine Frau fand den völlig erschöpften Vogel und brachte ihn am Dienstag zur Polizeiwache in Gemünden am Main (Landkreis Main-Spessart). Dort päppelten die Beamten das Tier mit Wasser und kleinen Brotkrumen wieder auf. Dank eines Rings am Fuß der Taube machten die Polizisten den Besitzer des Vogels in Baden Württemberg ausfindig. Ein unterfränkischer Züchter holte die Brieftaube ab und wollte die Rückkehr nach Billigheim organisieren.

Eine Polizeisprecherin berichtete, in der Region kämen häufiger Notlandungen von Brieftauben vor. Sie lebe in einer „Einflugschneise“. Bei Wind und Wetter könnten die Tiere schnell die Orientierung verlieren. Nach wenigen Stunden Pause seien die Tauben normalerweise aber wieder startklar.

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