Nach den zweiwöchigen Schwerpunktkontrollen der bayerischen Polizei zieht Innenminister Joachim Herrmann (CSU) eine positive Bilanz. Vom 26. Oktober bis 9. November sind laut der Pressemitteilung des Innenministers in Bayern 7 990 Personen sowie 5 790 Fahrzeuge kontrolliert worden. Dafür waren rund 1 700 Polizeibeamte im Einsatz.
Bei den Kontrollen konnte die Polizei um die 780 Verstöße feststellen. Neben einer Reihe von Ordnungswidrigkeiten handelte es sich dabei unter anderem um Diebstahlsdelikte, Straftaten gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz, Urkundendelikte wie Passfälschungen, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr.
Erfolg in der Oberpfalz
Auch in der Oberpfalz hatten die Fahnder bei den Kontrollen Erfolg. In einem Auto fanden sie gestohlene Kleidung und Weihnachtsdekoration im Wert von insgesamt rund 12 000 Euro. Auf der Autobahn A8 bei München stellten Fahnder bei einer Fahrzeugkontrolle mehrere teilzerlegte Fahrräder fest, die aus Kellerräumen entwendet worden waren. In München entdeckte ein Beamter des Landeskriminalamts bei einer Fahrzeugkontrolle mehrere gefälschte Dokumente (Reisepass, Personalausweis, Führerscheine).
Einen ähnlichen Aufgriff machten Schleierfahnder laut Pressemitteilung auf der A99 bei Vaterstetten. Auf dem Handy des Beschuldigten entdeckten die Fahnder zudem Chats über gefälschte Dokumente und Videos professioneller Fälscher.
Weitere Bundeländer wollen sich beteiligen
Im nächsten Jahr soll es weitere Schwerpunktkontrollen geben, heiß es weiter in der Pressemitteilung. Dann wieder gemeinsam mit anderen Bundesländern. Dieses Jahr beteiligten sich neben Bayern auch Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen an der zweiwöchigen Schwerpunktkontrolle. Insgesamt waren 4.534 Polizeibeamte im Einsatz, 19.939 Personen und 13.023 Fahrzeuge wurden kontrolliert und 2.332 Verstöße festgestellt. "Mit unseren Schwerpunktkontrollen machen wir Bayern noch sicherer", zieht Herrmann sein Fazit.













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