Vor einem Studentenwohnheim in Unteralling bei Sinzing haben Anwohner am Sonntag eine Katze gesehen, die in ein Auto eingesperrt war. Um 11.50 Uhr, so berichtet der Sprecher der Feuerwehr Sinzing Martin Brix auf Anfrage von Oberpfalz Medien, ging ihre Meldung bei den Einsatzkräften ein. Am Einsatzort war die erste Frage, wer der Besitzer des Autos ist. "Mit einer Halterabfrage haben wir das dann herausgefunden." Das Problem war nur: Er war nicht zu erreichen.
Bei dieser Art Einsatz müssen Feuerwehr und Polizei normalerweise dann das Fenster einschlagen. Besonders, wenn das eingesperrte Tier in Gefahr läuft, zu überhitzen. In diesem Fall handelte es sich aber um ein älteres Auto, deshalb konnten die Einsatzkräfte die Scheibe ein wenig nach unten schieben und mit einem Drahtbügel die Tür öffnen. Die Nachbarn des Besitzers von Auto und Katze nahmen das Tier zwischenzeitlich bei sich auf und fütterten es. Die Feuerwehr Sinzing hat mittlerweile einige Anfragen bekommen von Menschen, die ihre Katze vermissen. Diese muss Martin Brix enttäuschen: "Die Katze ist in der Nachbarschaft bekannt, sie wohnt dort."
"Für den Besitzer ist noch einmal alles gut gegangen", sagt Brix. Auf den Kosten für die eingeschlagene Fensterscheibe wäre er sitzen geblieben. Auch der Katze geht es gut. Brix glaubt nicht, dass der Besitzer sie absichtlich ins Auto gesperrt hat. "Er gilt unter den Nachbarn als echt tierlieb, und das Auto war voller Kartons, wahrscheinlich war die Katze in einem und wurde so mit eingeladen." Sie habe auch schon angefangen, die Kartons zu zerfetzen. Wenn sie allerdings länger im heißen Auto geblieben wäre, hätte es gefährlich werden können. Deshalb appelliert Brix, seine Tiere bei heißem Wetter nicht im Auto zu lassen.















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