Bayern
30.06.2021 - 13:09 Uhr

Impfungen an Unis: Mehr Präsenz-Vorlesungen ermöglichen

In Bayern soll es Impfangebote für Studenten geben. Damit sollen im kommenden Wintersemester wieder mehr Vorlesungen und Seminare in den Unis ermöglicht werden.

Das Gelände der Universität Regensburg ist menschenleer. Um wieder mehr Präsenzveranstaltungen an den Unis in Bayern im Wintersemester zu ermöglichen, soll es eine Impfaktion für Studenten geben. Symbolbild: Armin Weigel
Das Gelände der Universität Regensburg ist menschenleer. Um wieder mehr Präsenzveranstaltungen an den Unis in Bayern im Wintersemester zu ermöglichen, soll es eine Impfaktion für Studenten geben.

Mit speziellen Impfangeboten für Studierende will Bayern im kommenden Wintersemester mehr Präsenz-Veranstaltungen an den Hochschulen ermöglichen. "Impfstoff ist nun erfreulicherweise leichter verfügbar, nun soll er die Studentinnen und Studenten, die sich impfen lassen möchten, auch zügig erreichen", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Mittwoch in München.

Gemeinsam mit den Hochschulen und Kommunen sollen die Impfangebote so koordiniert werde, dass die vorhandenen Kapazitäten und Kontingente umfassend ausgeschöpft werden können. "Mit der geplanten Impfaktion setzen wir ein deutliches Signal: Wir sind Bildungsland. Wir tun alles dafür, dass unsere Studentinnen und Studenten im kommenden Wintersemester wieder möglichst normal am Hochschulbetrieb teilhaben können", betonte Sibler.

Bayerns Hochschulen hatten - bis auf wenige Ausnahmen, etwa für Labortätigkeiten - nahezu alle Vorlesungen und Seminare seit Beginn der Corona-Pandemie im Sommersemester 2020 ins Internet verlegt. Nur Prüfungen wurden teils in Präsenz ausgerichtet.

"Seit drei Semestern haben sich Studierende solidarisch mit betroffenen Personengruppen gezeigt und fast nur im digitalen Raum gelernt und sich ausgetauscht. Dass nun mit einer gezielten Impfaktion den Studierenden wieder mehr Möglichkeiten für Begegnungen, Diskussionen und Lernräume am Campus geschaffen werden, freut uns als Landesstudierendenvertretung sehr", sagte Anna-Maria Trinkgeld, Sprecherin der LAK Bayern. Neben Selbsttests und Hygienekonzepten seien Impfungen ein wichtiger Baustein für die Sicherheit am Campus.

Entscheidend für die weitere Öffnung der Hochschulen und Präsenzveranstaltungen als Regelfall ist laut Sibler demzufolge ein stabiles Infektionsgeschehen: "Unsere Hochschulen sind Orte der Kommunikation, des unmittelbaren Austausches und Miteinanders. Wir werden ermöglichen, was verantwortbar ist."

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.