Bayern
09.03.2022 - 10:18 Uhr

Mögliche Tatwaffe nach Tötung von Radfahrer entdeckt

Spaziergänger hatten im November in Bad Neustadt einen toten Radfahrer gefunden. Drei Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Nun hat die Polizei die mögliche Tatwaffe gefunden.

Im Fall eines getöteten Radfahrers in Unterfranken sind die Ermittler einen Schritt weiter. Bild: David Inderlied/dpa
Im Fall eines getöteten Radfahrers in Unterfranken sind die Ermittler einen Schritt weiter.

Dreieinhalb Monate nach dem gewaltsamen Tod eines Radfahrers in Unterfranken haben Ermittler die mögliche Tatwaffe gefunden. Worum es sich genau handelt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch nicht. Nach Hinweisen eines Zeugen hätten Beamte noch einmal das Gebiet rund um den Tatort weitläufig abgesucht. Dabei sei neben der möglichen Tatwaffe auch das Mobiltelefon des Opfers gefunden worden.

Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt wirft zwei Männern im Alter von 18 und 21 Jahren gemeinschaftlichen Mord vor, einem 20-Jährigen Beihilfe zum Totschlag. Die Beschuldigten haben nach früheren Angaben der Ermittler die Vorwürfe zum Teil eingeräumt - weitere Details darüber wurden zunächst nicht bekannt.

Die Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft. Spaziergänger hatten am 22. November neben einem Radweg am Rand der unterfränkischen Kleinstadt Bad Neustadt die Leiche eines 26-Jährigen entdeckt. Die Obduktion ergab, dass der Mann durch einen spitzen Gegenstand tödliche Verletzungen erlitt.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.