Bayern
31.05.2022 - 17:31 Uhr

Neue Fälle mit Bezug zum Missbrauchskomplex Wermelskirchen

Drei Ermittlungsverfahren im Missbrauchskomplex Wermelskirchen sind Aufgabe der Zentralstelle Cybercrime in Bayern. Seit Montag ist der Fall bekannt.

Bislang gibt es 73 Verdächtige im Fallkomplex Wermelskirchen. Symbolbild: Jan Woitas
Bislang gibt es 73 Verdächtige im Fallkomplex Wermelskirchen.

Die bayerische Zentralstelle Cybercrime führt drei Ermittlungsverfahren mit Bezug zum neuen Missbrauchskomplex von Wermelskirchen in Nordrhein-Westfalen. Dies berichtete Oberstaatsanwalt Thomas Goger von der Bamberger Zentralstelle am Dienstag. „Einzelheiten kann ich, um die Ermittlungen nicht zu gefährden, leider nicht mitteilen“, erklärte Goger. In allen Verfahren dauerten die Ermittlungen noch an.

Am Montag hatten Polizei und Staatsanwaltschaft in Köln den Fall Wermelskirchen bekannt gemacht. Die Ermittler sprachen von „unvorstellbarer Brutalität“. Unter den Opfern seien Säuglinge und Kinder mit Behinderung. Bislang seien 73 Verdächtige und 33 Opfer identifiziert worden.

Hauptbeschuldigter ist ein 44-jähriger aus Wermelskirchen im Bergischen Land. Er soll im Internet seine Dienste als Babysitter angeboten haben, um Kontakt zu den Kindern zu bekommen. Die Ermittler haben 3,5 Millionen Fotos und 1,5 Millionen Videos sichergestellt. Diese Bilddaten werden nun ausgewertet.

© dpa-infocom, dpa:220531-99-498045/2

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.