Kersbach. Eine Frau in Kersbach bei Forchheim hat in ihrem Schlafzimmer eine Kräuseljagdspinne entdeckt, wie das Internetportal infranken.de meldet. Die Heimat dieser Spinne (Zoropsis spinimana) sind eigentlich die Wälder im Mittelmeerraum. Experten vermuten, dass Exemplare als blinde Passagiere im Gepäck von Urlaubern, im Motorraum von Autos oder auch als ungebetener Gast bei Pflanzenimporten eingeschleppt werden.
Durch den Klimawandel beginnt sich die Spinne auch im süddeutschen Raum anzusiedeln. In der kühleren Jahreszeit sucht sie Schutz in Häusern und Wohnungen. Sie gilt als ein sehr guter Kletterer und kann durch ihre Hafthaare an den Füßen auch in obere Stockwerke gelangen. Wegen ihrer besonderen Zeichnung - sie kann als Bildnis der Gruselfigur Nosferatu gedeutet werden - trägt die Kräuseljagdspinne, den Beinamen "Nosferatu-Spinne"
Folgen eines Spinnenbisses
Kräuseljagdspinnen gelten nicht als aggressiv. Experten gehen davon aus, dass man die Spinne schon reizen muss, damit sie zubeißt. Der Spinnenbiss hat eine Wirkung wie ein Bienen- oder Wespenstich. Bei Allergikern kann es zu größeren Problemen kommen.













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