"Wir haben immer wieder Einsätze, bei denen jeder froh ist, wenn der Einsatz beendet ist", schreibt die Polizei Mittelfranken am Donnerstag auf Facebook. Tatsächlich: Womit es die Beamten zu tun hatten, dürfte selbst dem hartgesottensten Polizisten auf den Magen schlagen. Das Polizeiauto und ein Beamter wurden mit Falschen beworfen, die mit Kot gefüllt waren. Grund dafür war ein schon länger brodelnder, nun scheinbar vollends eskalierter Streit zwischen zwei Brüdern. Die Polizei schildert den Fall auf Facebook ausführlich. Schon in der Zeit um Weihnachten waren bei den Beamten mehrere Anzeigen eines Mannes eingegangen. "Es wurden uns mehrere Vorfälle angezeigt, bei denen das Haus eines Bruders mit Flaschen beworfen wurde. Die Flaschen waren j mit Kot gefüllt gewesen", heißt es. Eine der Ekelflaschen soll sogar die Fensterscheibe der Wohnung durchschlagen haben und die Küche des Geschädigten ordentlich versaut haben. Grund genug für die Beamten, das betroffene Anwesen genauer zu observieren.
Originalpost der Polizei Mittelfranken
Anfang vergangener Woche soll es dann soweit gewesen sein. Die Beamten ertappten den Beschuldigten auf frischer Tag, als er sich dem Haus erneut näherte. Bei sich hatte er laut Polizei wieder drei der Flaschen, die er zuvor mit dem braunen Inhalt gefüllt hatte. Einfach so festnehmen lassen wollte sich der Bruder allerdings. Der Fall entwickelte sich für die Beamten zu einer richtig "beschissenen" Angelegenheit. " Die erste Flasche bekam der Pkw des geschädigten Bruders ab. Sie durchschlug die Heckscheibe und verunreinigte den Inhalt des Kofferraums", schreibt die Polizei. Die beiden anderen Flaschen trafen die Beamten. "Die zweite Flasche traf unser ziviles Einsatzfahrzeug", heißt es auf Facebook. Weiter: "Die dritte Flasche traf leider unsere aussteigenden Kollegen." Dieser habe sich davon allerdings nicht aus der Fassung bringen lassen. Schließlich wurde der Kot-Werfer festgenommen. Die Polizei Mittelfranken schreibt abschließend: "Für die Bewältigung dieses doch ekelerregenden Einsatzes gebührt unseren Kollegen aus Heilsbronn unser höchster Respekt."













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