Zum Unfall eines niederbayerischen Reisebusses im österreichischen Schladming mit zwei Toten gibt es neue Erkenntnisse. Ein Fahrfehler des Busfahrers führte dazu, dass die Bremsen überhitzten und letztlich ausfielen. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Loeben, wie verschiedene deutsche und österreichische Medien am Donnerstag berichten. Demnach habe ein Gutachten ergeben, dass ein technischer Defekt als Unfallursache ausgeschlossen sei.
Ende Februar war der Reisebus mit 32 Passagieren bei Schladming nach einer Bergabfahrt in einer Kurve von der Straße abgekommen und über eine Böschung gestürzt. Der Bus überschlug sich mehrmals. Ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Rottal-Inn starb. Er war der Bräutigam, der mit Freunden seinen Junggesellenabschied in der Steiermark gefeiert hatte.
Der 51-jährige Busfahrer starb wenige Tage später im Krankenhaus, er erlag seinen Verletzungen. Er konnte nicht mehr zum Unfall befragt werden, weil er seit dem Unfall im künstlichen Koma lag. Passagiere hatten aber berichtet, dass der Fahrer die Insassen in letzter Sekunde gewarnt hatte, dass er nicht mehr bremsen könne.













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