Bayern
25.01.2021 - 15:07 Uhr

Nach vermeintlichen Brand: Polizei entdeckt Cannabispflanzen

Feuerwehr und Polizei rückten Im Bamberger-Land zu einem Wohnungsbrand aus. Als sie eintrafen, war der Brand bereits gelöscht. Dennoch stieg den Beamten ein verdächtiger Geruch in die Nase.

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Bamberg, stieg den Beamten der Geruch von Marihuana in die Nase. Symbolbild: ABIR SULTAN/dpa
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Bamberg, stieg den Beamten der Geruch von Marihuana in die Nase.

Die Polizei wurde am Sonntagnachmittag zu einem vermeintlichen Brand in Viereth-Trunstadt (Landkreis Bamberg) gerufen. Neben dem Brandherd, entdeckten die Beamten eine Aufzuchtanlage für Marihuana. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken in einer Pressemitteilung erklärt, ging am Sonntag über die Integrierte Leitstelle Bamberg-Forchheim die Meldung über aufsteigenden Rauch aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses ein. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten zum Einsatzort. Dort stand rasch die Ursache für die Rauchentwicklung fest. Ein Handtuch war beim Kochen versehentlich in Brand geraten. Der 36-Jährige Bewohner hatte das Feuer bereits selbstständig gelöscht. Es kam zu keinem Sach- oder Personenschaden.

Bei der Aufnahme des Sachverhalts stieg den Polizisten aber ein anderer, verdächtiger Geruch in die Nase. Der Grund dafür stellte sich schnell heraus. In der Wohnung des 36-Jährigen fanden die Beamten eine Aufzuchtanlage für Marihuana mit mehreren Cannabispflanzen. Diese sowie geringe Mengen anderer Betäubungsmittel stellten sie sicher. Die Kripo Bamberg ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Deutschland & Welt25.01.2021
 
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