26.06.2020 - 11:41 Uhr
BayernDeutschland & Welt

Viel weniger Autos verkauft: Umsatzeinbruch im Kfz-Handel

Wegen der Coronakrise hat der Autohandel in Bayern stark an Umsatz verloren. Am schwersten war laut dem Landesamt für Statistik der Handel mit Kraftwagen betroffen.

Fahrzeuge stehen auf einem ehemaligen Flugplatz.
von Agentur DPAProfil

Der bayerische Autohandel hat in der Coronakrise massiv an Geschäft eingebüßt. Im April lag der Umsatz der Branche preisbereinigt um 41,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats, wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte.

Am härtesten traf es dabei den Handel mit Kraftwagen, wo es um 47 Prozent nach unten ging. Die Werkstattumsätze mit Kraftwagen waren mit einem Rückgang von 22 Prozent nicht ganz so stark betroffen. Dieses Geschäft ist für die Autohäuser besonders wichtig, weil es deutlich höhere Margen abwirft als der Handel.

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Auch im Mai war der Autohandel noch deutlich unter Druck. Die Pkw-Zulassungen lagen in Bayern um 46,8 Prozent unter dem Vorjahresmonat, wie aus der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht. Damit schneidet der Handel im Freistaat allerdings etwas besser als der Bundesdurchschnitt ab: Deutschlandweit ging es um 49,5 Prozent nach unten. Auch die Zahl der Beschäftigten in bayerischen Autohäusern ging zurück. Das Minus fällt mit 0,5 Prozent allerdings gering aus.

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