Bayreuth
25.07.2026 - 03:32 Uhr

Bayreuther Festspiele beginnen - Beethoven zum Jubiläum

Vor 150 Jahren verwirklichte Richard Wagner in Bayreuth seine Festspielidee. Nun wird groß gefeiert - und zwar mit Beethoven und Politprominenz. Erwartet werden etwa Merz, Merkel, Söder und Özdemir.

Das Festspielhaus war vor 150 Jahren Schauplatz der ersten Richard-Wagner-Festspiele. (Archivbild) Bild: Daniel Karmann/dpa
Das Festspielhaus war vor 150 Jahren Schauplatz der ersten Richard-Wagner-Festspiele. (Archivbild)

Mit einem Festakt und Beethoven feiern die Bayreuther Festspiele ihr Gründungsjubiläum: Vor 150 Jahren veranstaltete der Komponist Richard Wagner (1813-1883) zum ersten Mal sein heute weltbekanntes Opern-Festival. Am Samstag (18.00 Uhr) wird es deshalb zum Festspielauftakt keine Operninszenierung geben. Das Orchester spielt unter der Leitung von Christian Thielemann Beethovens 9. Symphonie. 

Sie erklang auch zur Grundsteinlegung des Bayreuther Festspielhauses am 22. Mai 1872 - damals dirigiert von Wagner selbst im Markgräflichen Opernhaus.

Merz und Merkel werden erwartet

Wagners Urenkelin Nike Wagner, langjährige Chefin des Kunstfestes Weimar und des Beethovenfests Bonn, wird den Festvortrag halten. 

Traditionell rollt die Stadt Bayreuth zum Festivalstart den roten Teppich für prominente Gäste aus - in diesem Jahr wird erneut Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die frühere Kanzlerin Angela Merkel (CDU), eine Anhängerin von Wagners Werk, hat nach Angaben der Stadt ebenso zugesagt wie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU). Außerdem haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), die frühere Grünen-Chefin Ricarda Lang und der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Cem Özdemir (Grüne), die Einladung angenommen.

Die erste Neuinszenierung der Saison feiert dann am Sonntag Premiere - das Wagner-Frühwerk „Rienzi“ wird zum ersten Mal überhaupt im Festspielhaus aufgeführt.

© dpa-infocom, dpa:260725-930-435422/1

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