Bayreuth
23.01.2021 - 11:14 Uhr

Reihentestung nach Nachweis von Corona-Mutation in Bayreuth

Nach dem Nachweis einer hoch ansteckenden Corona-Mutation in Bayreuth soll am Samstag mit Reihentestungen am dortigen Klinikum begonnen werden.

Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt. Symbolbild: Sina Schuldt/dpa
Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt.

„Wir wollen bis Montagabend möglichst alle Mitarbeiter testen“, sagte ein Sprecher des Klinikums. „Wir haben dafür extra drei Teststraßen aufgebaut und ein eigenes Buchungssystem entwickelt.“

Die überwiegende Mehrheit der mehr als 3300 Mitarbeitenden habe sich schon für einen Test angemeldet. Das Klinikum befürchtet nun, dass viele bald ausfallen könnten. „Wir sind vorbereitet, dass wir notfalls reagieren können“, betonte der Sprecher des Klinikums. Die Bundeswehr sei schon angefragt.

Die Mutation B.1.1.7 aus England wurde in Bayreuth erstmals bei einer Person nachgewiesen, die von einer Reise zurückgekehrt war. „Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Virustyp inzwischen im Klinikum angekommen ist“, hatte das Klinikum vergangenen Mittwoch mitgeteilt. Zuletzt sei die Zahl der Covid-19-Patienten stark angestiegen.

Der Virustyp ist im Krankheitsverlauf nicht gefährlicher, wohl aber deutlich ansteckender. Je nach Studie soll die Ansteckungsgefahr um 50 bis 70 Prozent höher liegen

Oberpfalz25.05.2022
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