Eine Frau fand den verletzten Sperber am Dienstag, 20. November, auf einer Straße in der Nähe von Blaibach (Landkreis Cham). Sie brachte das Tier in eine Tierklinik nach Miltach, so berichtet die Polizei. Eine Untersuchung ergab schließlich, dass der Raubvogel durch ein Geschoss - die Polizei vermutet aus einem Luftgewehr - verletzt wurde. Der Vogel musste eingeschläfert werden.
Der Sperber stammt aus der Familie der Habichtartigen und ist streng geschützt. Er ist von Europa bis Ostsibirien und Japan verbreitet.
In den vergangenen Jahren gab es nach Angaben eines Polizeisprechers immer wieder einzelne Fälle, in denen Greifvögel vergiftet oder ohne Kopf gefunden wurden. Ermittlungsansätze gebe es wenige. Bei einem Geschoss aus einem Luftgewehr sei das Problem, dass es keine Individualmerkmale gebe. „Bei einer normalen Schusswaffe können Sie ein Projektil üblicherweise einer Waffe zuordnen“, sagte er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Ob der Raubvogel versehentlich oder gezielt getroffen wurde, müssten die Ermittlungen zeigen, sagte der Polizeisprecher. Diese gestalteten sich aber schwierig - die Beamten hoffen auf Hinweise von Zeugen. Hinweise erbittet die Polizei telefonisch unter der Nummer 09941/94310.













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