Am Montagnachmittag brannte in der Hofer Innenstadt ein Gebäudeteil eines Mehrfamilienhauses in der Bachstraße/Marienstraße. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei arbeitete daran, umliegende Häuser zu evakuieren, Verletzte zu versorgen sowie den Brand zu bekämpfen.
Laut Meldung der Polizei Oberfranken ging eine Vielzahl an Notrufen kurz vor 16 Uhr bei der Integrierten Leitstelle sowie der Einsatzzentrale der Polizei Oberfranken ein. Die Anrufer meldeten schwarzen und dichten Brandrauch über den Dächern der Bachstraße und der Marienstraße. Die Einsatzkräfte lokalisierten den Brand in einem Hinterhof in der Bachstraße. In einem schwer zugänglichen Gebäudeteil schlugen bereits Flammen aus dem Wohnhaus. Parallel zu den Löscharbeiten begann die Polizei damit, die umliegenden Häuser zu evakuieren.
Die Einsatzleitungen der verschiedenen Blaulichtorganisationen ordneten den Brand als Großlage ein und forderten weitere Einsatzkräfte an. Zur besseren Lagebeurteilung kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Per Livebild erhielten die Einsatzleitungen aktuelle Informationen zum Ausmaß des Feuers. Drei Hubschrauber des Rettungsdienstes standen auf einem angrenzenden Sportplatz bereit. Die Straßen waren weiträumig für den Verkehr gesperrt. "Der Rettungsdienst kümmerte sich um fünf leicht verletzte Personen, die teilweise mit Rauchgasvergiftungen in einem Krankenhaus behandelt werden mussten", berichtet Polizeisprecher Matthias Potzel. "Insgesamt waren zu Spitzenzeiten mehr als 250 Kräfte der verschiedenen Organisationen im Einsatz."
Am frühen Abend war der ursprünglich betroffene Wohnblock größtenteils ausgebrannt, der Dachstuhl eingestürzt. Das Feuer griff im weiteren Verlauf auf die angrenzenden Hausnummern über. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden in Millionenhöhe, wie die Polizei mitteilte. Für die Anwohner der Mehrfamilienhäuser organisierten die Betreuungsgruppe des Rettungsdienstes sowie die Stadt Hof Rückzugs- und Unterbringungsmöglichkeiten. Die Jahnhalle ist als Notunterkunft vorbereitet.
Für die betroffenen Anwohner der Mehrfamilienhäuser seien kurzfristig Unterbringungsmöglichkeiten organisiert worden. Zudem werde die Jahnhalle als Notunterkunft vorbereitet. Eine Polizeisprecherin sprach von etwa 40 bis 50 Menschen, die sich in einer Anlaufstelle eingefunden hatten. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar.





















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