08.04.2023 - 12:16 Uhr

„Carfriday“ - Tuningsszene sorgt für Ärger in Oberfranken

Am Karfreitag haben sich etwa 500 bis 600 Fahrer aus der Tuning-Szene mit ihrem Autos auf einem Supermarkt-Parkplatz in Forchheim getroffen. Anwohner beschwerten sich über den Lärm. Auch kam es zu einem Unfall.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Bild: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Mehr als 1500 Menschen aus der Tuning-Szene haben sich in Forchheim in Oberfranken getroffen, dabei kam es zu einem Unfall und mehreren Verstößen. Nach Polizeiangaben vom Samstag waren die Tuner am Abend des Karfreitags mit ihren 500 bis 600 Autos auf einem Supermarktparkplatz zusammengekommen, später wichen sie auf angrenzende Straßen aus. Mehrere Anwohner beschwerten sich über den Lärm.

Im Zuge des Treffens kam es - neben einer Behinderung von Notarzt und Rettungswagen - noch zu einem Verkehrsunfall aufgrund überhöhter Geschwindigkeit sowie zu Verunreinigungen der Parkflächen. Außerdem entzogen die Polizisten bei sieben Autos die Betriebserlaubnis.

Für den sogenannten "Carfriday" waren bereits im Vorfeld mehrere bei der Tuning-Szene beliebte Parkplätze in und um Forchheim gesperrt worden. An diesem Tag hat die Polizei die Tuning-Szene besonders im Blick. Unter dem Slogan "Rot für Raser, Poser und illegales Tuning" kontrollierte die Polizei bundesweit an ausgewählten Schwerpunkten.

© dpa-infocom, dpa:230408-99-249814/2

 
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