Landkreis Cham: Schnelltest-Chaos an der Grenze befürchtet

Ab kommender Woche droht im Landkreis Cham an den Grenzübergängen zu Tschechien ein Coronatest-Chaos. Grund ist der hohe Inzidenzwert im Nachbarland.

Ein Schild mit dem Wappen der tschechischen Republik an der deutsch-tschechischen Grenze.
von Agentur DPAProfil

München. Seit Montag gilt im Freistaat wieder eine Corona-Testpflicht für Grenzgänger. Die könnte an der Grenze zu Tschechien ab Sonntag verschärft werden – sofern der Nachbarstaat vom Robert Koch-Institut als Hochinzidenzgebiet eingestuft wird. Der Landkreis Cham und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Regensburg gehen wegen der hohen Infektionszahlen in Tschechien von dieser Maßnahme aus.

Pendler müssten dann – der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes entsprechend – bei der Einreise nach Bayern einen negativen Coronatest vorlegen, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Wer regelmäßig zum Arbeiten in den Freistaat fährt, der muss sich also alle zwei Tage testen lassen.

Der Landkreis Cham richtet nach Angaben vom Freitag an den beiden Grenzübergängen Furth im Wald und Waldmünchen Schnelltest-Stationen ein. Ab Montag um 5 Uhr sollen diese einsatzbereit sein. Die Kapazitäten seien auf bis zu 3000 Schnelltests täglich ausgelegt, sagte ein Sprecher. "Wir fürchten natürlich schon, dass das am Montag ein wenig chaotisch werden wird."

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