22.03.2026 - 20:31 Uhr

CSU verliert nach 30 Jahren das Rathaus in Kempten

Kempten wählt überraschend einen neuen Oberbürgermeister. Er kommt von den Freien Wählern - statt wie zuletzt viele Jahrzehnte von der CSU.

Die Macht im Kemptener Rathaus wechselt von einem CSU-Mann zu einem Freie-Wähler-Politiker. (Archivbild) Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Die Macht im Kemptener Rathaus wechselt von einem CSU-Mann zu einem Freie-Wähler-Politiker. (Archivbild)

In Kempten ist CSU-Oberbürgermeister Thomas Kiechle nach zwei Amtszeiten abgewählt worden. Bei der Stichwahl konnte Freie-Wähler-Kandidat Christian Schoch 55 Prozent der Stimmen holen, Kiechle kam entsprechend auf 45 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,6 Prozent, wie die Allgäuer Stadt mitteilte.

Damit hat die CSU nach 30 Jahren wieder den Chefposten im Rathaus verloren. Im Jahr 1996 hatte der Christsoziale Ulrich Netzer das Rathaus erobert, das zuvor von der SPD regiert wurde. Im Jahr 2014 übergab Netzer das Amt an Thomas Kiechle, den Sohn des früheren Bundeslandwirtschaftsministers Ignaz Kiechle.

© dpa-infocom, dpa:260322-930-851578/1

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