Deutschland und die Welt
13.03.2026 - 11:57 Uhr

Das sind alle ESC-Teilnehmer 2026

Alle 35 Songs für den diesjährigen Eurovision Song Contest stehen fest. Hier ist der vollständige Überblick – von Albanien bis Zypern.

Rund zwei Monate vor dem 70. Eurovision Song Contest stehen nun alle Songs fest, die dieses Jahr im Rennen sind. Dieses Mal sind es 35 Lieder – zwei weniger als 2025 in Basel und acht weniger als bei den Rekordteilnehmer-Contests der Jahre 2008, 2011 und 2018, als 43 Länder mitmachten. Und das sind die Länder (in alphabetischer Reihenfolge) mit ihren Interpreten und Songs:

  • Albanien: Alis („Nân“)
  • Armenien: Simón („Paloma Rumba“)
  • Aserbaidschan: Jiva („Just Go“)
  • Australien: Delta Goodrem („Eclipse“)
  • Belgien: Essyla („Dancing on the Ice“)
  • Bulgarien: Dara („Bangaranga“)
  • Dänemark: Søren Torpegaard Lund („Før vi går hjem“)
  • Deutschland: Sarah Engels („Fire“)
  • Estland: Vanilla Ninja („Too Epic to Be True“)
  • Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen („Liekinheitin“)
  • Frankreich: Monroe („Regarde !“)
  • Georgien: Bzikebi („On Replay“)
  • Griechenland: Akylas („Ferto“)
  • Großbritannien: Look Mum No Computer („Eins, Zwei, Drei“)
  • Israel: Noam Bettan („Michelle“)
  • Italien: Sal Da Vinci („Per sempre sì“)
  • Kroatien: Lelek („Andromeda“)
  • Lettland: Atvara („Ēnā“)
  • Litauen: Lion Ceccah („Sólo quiero más“)
  • Luxemburg: Eva Marija („Mother Nature“)
  • Malta: Aidan („Bella“)
  • Moldau: Satoshi („Viva, Moldova!“)
  • Montenegro: Tamara Živković („Nova zora“)
  • Norwegen: Jonas Lovv („Ya Ya Ya“)
  • Österreich: Cosmó („Tanzschein“)
  • Polen: Alicja („Pray“)
  • Portugal: Bandidos do Cante („Rosa“)
  • Rumänien: Alexandra Căpitănescu („Choke Me“)
  • San Marino: Senhit (feat. Boy George) („Superstar“)
  • Serbien: Lavina („Kraj mene“)
  • Schweden: Felicia („My System“)
  • Schweiz: Veronica Fusaro („Alice“)
  • Tschechien: Daniel Zizka („Crossroads“)
  • Ukraine: Leléka („Ridnym“)
  • Zypern: Antigoni („Jalla“)

Wissenswertes zum ESC 2026:

- Da diesmal mit Spanien ein Land der sogenannten Big Five (großen Geldgeber) der Veranstaltung fernbleibt, treten im Finale am 16. Mai nur 25 anstelle der seit 2012 üblichen 26 Länder an.

- Fünf Länder (Spanien, Irland, Island, die Niederlande und Slowenien) boykottieren den ESC 2026 als Reaktion auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen.

- Rückkehrer sind in diesem Jahr die Länder Bulgarien, Moldau und Rumänien.

- Gesetzt fürs Finale sind Gastgeber Österreich und die verbliebenen Big Four: Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland.

- In den zwei Semifinals werden jeweils zehn Länder fürs Finale qualifiziert.

- Im ersten Halbfinale (12. Mai) treten Finnland, Georgien, Griechenland, Kroatien, Moldau, Portugal, Schweden, Belgien, Estland, Israel, Litauen, Montenegro, Polen, San Marino und Serbien.

- Im zweiten Halbfinale (14. Mai) sind Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Luxemburg, Rumänien, Schweiz, Tschechien, Albanien, Australien, Dänemark, Lettland, Malta, Norwegen, Ukraine und Zypern.

- Der Sieger-Song und -Interpret steht nach dem großen Finale in Wien mit seinem traditionell komplizierten Punkteverfahren (mit Jury- und Zuschauervotes) in der Nacht zum 17. Mai gegen 1 Uhr fest.

- Moderatoren sind dieses Jahr in Wien Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Sie führen durch insgesamt neun Shows – das Finale am 16. Mai und die zwei Halbfinal-Events am 12. und 14. Mai (außerdem gibt es zu jedem Termin zwei Pre-Shows, die als Probedurchlauf und zur Jury-Bewertung dienen).

- Wien ist zum dritten Mal nach 1967 und 2015 Gastgeber der Musikshow.

- 2025 verfolgten den ESC in Basel mit den drei TV-Shows weltweit rund 170 Millionen Menschen am Bildschirm, auf Social Media wurden zwei Milliarden Kontakte verzeichnet.

- Der Musikwettbewerb wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zur Förderung der Völkerverständigung ins Leben gerufen. Deutschland gewann von den bislang 69 Ausgaben zwei: 1982 mit Nicole („Ein bisschen Frieden“) und 2010 mit Lena („Satellite“).

© dpa-infocom, dpa:260313-930-811366/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.