Meinung Es braucht Zeichen der Hoffnung in der Coronakrise

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Am Mittwoch entscheiden Bund und Länder, wie es in der Coronakrise weitergeht. In Österreich gibt es derweil ab diesem Montag erste Lockerungen. Auch bei uns ist die Zeit reif für Signale der Hoffnung, meint Frank Werner.

Sebastian Kurz (ÖVP), Bundeskanzler von Österreich.
von Frank Werner Kontakt Profil
Kommentar

Kein Schmäh: Die bayerische Staatsregierung hat immer mal wieder verstohlen in Richtung Wien geblickt, wie denn dort der Corona-Fahrplan aussieht. Und kurz darauf die Covid-Copy-Taste gedrückt. Nun also lockert Österreich den Lockdown nach sechs Wochen. Handel, Friseure und Schulen können unter strengen Hygienebedingungen wieder öffnen.

Markus Söder wird es mit Sorge vernehmen, was Kollege Sebastian Kurz so treibt. Vor dem Gipfel der Länderchefs am Mittwoch mit Angela Merkel warnt der bayerische Ministerpräsident vor Lockerungen. Die Angst vor Mutanten ist dabei ebenso groß wie der Druck - auch von Koalitionspartner Hubert Aiwanger - auf eine Perspektive für die Wirtschaft.

Das Impf-Desaster mit den mangelnden Bestellungen in Brüssel und Berlin trägt nicht dazu bei, das Vertrauen in die Krisenbewältigung zu stärken. Nötig ist ein verbindlicher Fahrplan in die Zukunft. Und wenn es Mini-Schritte wie Öffnung von Friseuren sind: Es ist Zeit für Hoffnung.

Söder warnt vor Lockerungen

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