Anwohner meldeten am Montag gegen 17.30 Uhr im Umfeld eines Hochhauskomplexes in Mainz einen größeren Geldregen. An der Bergung der vom Wind verwehten Geldscheine beteiligten sich neben Anwohnern auch Kräfte der angrenzenden Polizeiinspektion sowie die Feuerwehr mit einer passenden Leiter.
Auch am Tag danach gaben Anwohner Scheine auf der Polizeidienststelle des Mainzer Lerchenbergs ab. Mittlerweile sind über 50.000 Euro sichergestellt. Laut Meldung der Polizei ist die Frage nach der Herkunft völlig offen. Die Vermutungen reichen von eingenähtem Geld in ein Kopfkissen, das versehentlich beim Ausschlagen herausfiel, bis hin zu Geld, dass aus einer Straftat stammt.
Die Beamten konnten trotz Nachfragen bei Anwohnern und Findern den Eigentümer der Geldscheine nicht ermitteln. Sollte dies so bleiben, übergibt die Polizei das Geld an das zuständige Fundbüro der Stadt Mainz. Der rechtmäßigen Besitzer kann es dort gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises abholen.
Die Polizei weist darauf hin, dass es nicht erlaubt ist, gefundenes Geld zu behalten. "Dies stellt aus strafrechtlicher Sicht eine Fundunterschlagung dar, die eine Geld- oder sogar Haftstrafe nach sich ziehen kann", heißt es dazu im Bericht des Polizeipräsidiums Mainz.



















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