Deutschland und die Welt
21.04.2022 - 17:39 Uhr

Meinung: Diese "Linke" kann weg – niemand wird sie vermissen

Schon bei der Bundestagswahl war "Die Linke" gefühlt ganz unten. Seither geht es immer schneller Abwärts. Angesichts der Inhalte und des Personals in der Partei muss deshalb aber niemand trauern, kommentiert Wolfgang Würth.

Kommentar von Wolfgang Würth
Bei der "Linken" ist die Luft raus. Symbolbild: Bernd Wüstneck
Bei der "Linken" ist die Luft raus.

Wer "Die Linke" heute als Trümmerhaufen bezeichnet, beschönigt die Lage. Dabei besteht die Partei aus sich widersprechenden Flügeln, die alle verbindet, dass jeder für sich völlig falsch und daneben liegt.

Da sind die Russlandfreunde um Sahra Wagenknecht, die es schaffen, sogar für Russlands Massaker in der Ukraine "dem Westen" die Schuld zu geben. Dass sie so mit der AfD an der Seite des Faschisten Putin steht, scheint Sahra und die Ihren nicht zu kümmern.

Gegenüber dann die sogenannte "woke" (wache) Gruppe, der richtiges Gendern wichtiger ist als der Kampf gegen Armut. Dass das ureigene Klientel der Partei schlicht andere Sorgen hat, kommt ihnen nicht in den Sinn. Genauso wenig wie aufgefallen ist, dass der Kampf für Gleichstellung innerhalb der Partei rein theoretisch ablief. Anders lassen sich die neuen Vorwürfe zur toxischen Männlichkeit bei der Linken nicht erklären.

In Deutschland wächst die Ungleichheit, die politische Landschaft könnte deshalb gut eine echte linke Partei brauchen. Diese "Linke" darf aber in der Versenkung verschwinden. Niemand wird sie vermissen.

 
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