Deutschland und die Welt
16.12.2019 - 13:44 Uhr

Einbrecher flieht vor Polizei und buddelt sich ein

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein Einbrecher in Oberbayern in einem Wald eingebuddelt. Die Polizisten machten ihn mit einer Wärmebildkamera ausfindig.

Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht am Hauptbahnhof in der Nähe der Gleise. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild Bild: Patrick Seeger
Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht am Hauptbahnhof in der Nähe der Gleise. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Beamte fanden den 24-jährigen Einbrecher fast vollständig eingegraben, wie sie am Montag berichteten. Der Mann habe sich in eine Mulde geworfen und sich mit Ästen und Dreck zugedeckt, schilderte ein Sprecher. Die mutmaßlichen Komplizen konnten allerdings entkommen.

Zeugen hatten mindestens drei Täter am Sonntagabend bei dem Versuch überrascht, in ein Wohn- und Geschäftshaus in Warngau (Landkreis Miesbach) einzubrechen. Die Bande fuhr mit einem Auto in Richtung eines Waldgebiets, hielt dort an und floh zu Fuß weiter. Mehrere Streifenbesatzungen umstellten das Gelände und suchten nach den Tätern. Im Einsatz waren auch ein Hubschrauber und ein Polizeihund.

Den Eingebuddelten konnten die Polizisten vom Helikopter aus mit einer Wärmebildkamera ausfindig machen. „Ansonsten wäre es schier unmöglich gewesen ihn in einem Waldgebiet und bei Dunkelheit zu finden“, sagte der Sprecher. Die Polizisten nahmen den Mann fest.

Den Ermittlungen zufolge könnte die Bande auch für einen Einbruch in ein Wohnhaus in Gmund am Tegernsee verantwortlich sein. Ein Nachbar hatte das Klirren einer zerschlagenen Terrassentürscheibe gehört, Lichtkegel von Taschenlampen gesehen und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten waren die Täter entkommen.

Zudem versuchten Unbekannte nach der Festnahme des 24-Jährigen in Warngau und im benachbarten Waakirchen zwei Autos aufzubrechen. „Es ist zu vermuten, dass für beide Taten die flüchtigen Komplizen des Festgenommenen verantwortlich sind“, heißt es im Polizeibericht.

 
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