13.09.2026 - 13:49 Uhr

Eingebildete Schüsse sorgen für Großeinsatz am Bahnhof Haar

Eine Frau meldet einen bewaffneten Mann und mehrere Schüsse. Die Polizei rückt mit zahlreichen Streifen an und sperrt den Bahnhof Haar bei München - doch am Ende bestätigt sich die Geschichte nicht.

Eine vermeintliche Bedrohung mit einer Schusswaffe hat am Bahnhof Haar einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. (Symbolbild) Bild: David Inderlied/dpa
Eine vermeintliche Bedrohung mit einer Schusswaffe hat am Bahnhof Haar einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. (Symbolbild)

Die Meldung einer Frau über einen bewaffneten Mann und mehrere Schüsse hat am Bahnhof Haar (Landkreis München) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Zahlreiche Streifen rückten am Freitagabend an, der Bahnhof wurde abgesperrt und der Bahnverkehr kurzzeitig eingestellt.

Die 40-Jährige hatte angegeben, von einem vermummten Mann mit einer Schusswaffe bedroht worden zu sein und mehrere Schüsse gehört zu haben. Andere Fahrgäste konnten ihre Angaben jedoch nicht bestätigen. Nach Angaben der Polizei musste deshalb davon ausgegangen werden, dass sich die Frau das Geschehen lediglich eingebildet hatte. Sie konnte anschließend vor Ort entlassen werden.

© dpa-infocom, dpa:260913-930-678692/1

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