07.09.2026 - 10:32 Uhr

Nach Explosion in Augsburg noch kein Verdächtiger ermittelt

Das LKA bestätigt: Bei der Explosion in Augsburg wurde eine Handgranate eingesetzt. Noch gibt es keinen Tatverdächtigen – die Hintergründe bleiben weiter unklar.

Bei der Explosion in der Passage eines Geschäftshauses wurden mehrere Schaufenster beschädigt. (Archivbild) Bild: Felix Kirberg/dpa
Bei der Explosion in der Passage eines Geschäftshauses wurden mehrere Schaufenster beschädigt. (Archivbild)

Nach der nächtlichen Explosion in einer Augsburger Ladenpassage haben die Ermittler weiterhin keinen konkreten Tatverdächtigen ermittelt. Dies teilte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) mit. Am vergangenen Mittwoch war es am frühen Morgen in dem Durchgang eines Geschäftshauses zu der Explosion gekommen, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Sie sollen als Passanten zufällig in der Nähe des Tatorts gewesen sein.

Mittlerweile bestätigt das LKA auch, dass es sich um eine Handgranate gehandelt hat. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Unklar ist, woher die Granate stammt. „Weiterführende Informationen hierzu möchten wir aktuell noch nicht bekannt geben“, sagte der LKA-Sprecher.

Durch die Explosion wurden die Schaufenster mehrerer Geschäfte beschädigt. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob es sich um einen Anschlag auf einen der Läden handelte und ob es Verbindungen zu ähnlichen Fällen aus der Vergangenheit gibt.

© dpa-infocom, dpa:260907-930-645526/1

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