Update 11.05.2026 - 15:58 Uhr

Feuerwehr sieht Fortschritte beim Waldbrand am Saurüsselkopf

Der Brand ist zwar gelöscht, Glutnester halten die Einsatzkräfte aber weiterhin auf Trab. Wie lange noch?

Die Einsatzkräfte kommen laut einem Feuerwehrsprecher bei der Bekämpfung der Glutnester gut voran. Bild: Uwe Lein/dpa
Die Einsatzkräfte kommen laut einem Feuerwehrsprecher bei der Bekämpfung der Glutnester gut voran.

Der Kampf gegen Glutnester nach dem Waldbrand am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen macht Fortschritte. „Die Einsatzkräfte kommen gut voran“, sagte ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Auch heute sollten wieder mehr als 300 Einsatzkräfte Glutnester im Boden aufspüren, löschen und kontrollieren. 

Wie lange der Einsatz an dem 1.270 Meter hohen Berg bei Ruhpolding (Landkreis Traunstein) noch dauern wird, konnte der Feuerwehrsprecher nicht sagen. „Das hängt von der Witterung ab.“ Winde entfachten zum Teil die Glutnester wieder - auch in besonders schwer zugänglichen Bereichen. 

„Bereiche bleiben weiterhin anspruchsvoll“

„Die nördlichen und besonders schwer zugänglichen Bereiche bleiben weiterhin anspruchsvoll“, teilte das Landratsamt Traunstein mit. „Dort ist das Gelände teils felsig, steil und nur eingeschränkt bodengebunden erreichbar.“

Hoffnung machte den Einsatzkräften, dass Regen vorhergesagt war. Weil für die Mittags- und frühen Nachmittagsstunden Gewitter, Hagel und starke Böen erwartet wurden, mussten die mehr als 300 Einsatzkräfte aus Sicherheitsgründen den Berg verlassen. 

Das Feuer in dem schwer zugänglichen Gebiet war vor gut einer Woche entdeckt worden. Nach Angaben von Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) handelt es sich um einen der größten Waldbrände in Bayern in den vergangenen Jahrzehnten.

© dpa-infocom, dpa:260511-930-63452/2

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