Von dpa und Leon Karwath
Wegen eines großflächigen Brands auf einem Feld ist im Landkreis Lichtenfels in Oberfranken der Katastrophenfall ausgerufen worden. Laut Polizeiangaben ging am Donnerstagnachmittag, gegen 13.15 Uhr, bei der Integrierten Leitstelle Coburg die Meldung über einen größeren Feldbrand ein. Ein Brandstreifen von mehreren hundert Metern Länge bewegte sich zwischen den Ortsteilen Neuensee und Lettenreuth über ein abgeerntetes Getreidefeld. Da eine Gefahr für Personen zunächst nicht auszuschließen war, rief der Landrat den Katastrophenfall aus. Die Polizei evakuierte am Donnerstag mehrere Häuser im Ortsteil Lettenreuth, der zu der Gemeinde Michelau gehört.
Etwa Hunderte Meter davor seien die Flammen schließlich gegen 15 Uhr unter Kontrolle gebracht worden, sagte ein Sprecher des Landratsamts. Die alarmierten Feuerwehren waren mit 300 Kräften aus dem gesamten Landkreises Lichtenfels vor Ort. Sie verhinderten ein Übergreifen auf Waldgebiet und Wohnhäuser. Ein Polizeihubschrauber unterstützte hierbei durch Wasserabwurf aus der Luft. Mit Ende der Löscharbeiten konnten die wenigen evakuierten Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren, die Staatsstraße war wieder befahrbar. Es gab keine verletzten Personen.













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