29.05.2018 - 17:48 Uhr

Fliegerbombe in Straubing gefunden

Bei Bauarbeiten in Straubing ist am Dienstag erneut eine Fliegerbombe in der Nähe des Bahnhofs gefunden worden. Die Bombe wird am Dienstagabend entschärft.

Die Einsatzkräfte trafen sich am frühen Nachmittag zur ersten Lagebesprechung. Auer, Alexander
Die Einsatzkräfte trafen sich am frühen Nachmittag zur ersten Lagebesprechung.

Wie der BR berichtet, legten die Einsatzkräfte einen Evakuierungsradius von 500 Metern fest. Rund 2.500 Bürger müssen ihre Wohnungen verlassen. Das betrifft auch rund 300 Menschen aus einer einer Behinderteneinrichtung der Barmherzigen Brüder sowie einen Teil der Justizvollzugsanstalt. Die Insassen aus dem betroffenen Trakt sollten für die Dauer des Einsatzes innerhalb des Gebäudes verlegt werden, so informiert der Bayerische Rundfunk. Unter der Telefonnummer 09421/97168222 können sich Straubinger Bürger über das Vorgehen informieren.

Gegen 20.10 Uhr war die Evakuierung nach ersten Aussagen der Einsatzkräfte weitestgehend abgeschlossen. Die Entschärfung beginnt frühestens um 20.30 Uhr. Der Notfallmanager der Deutschen Bahn informierte, dass es während der Entschärfung zu Zugausfällen oder Verspätungen kommen kann. Insgesamt befinden sich aktuell rund 640 Einsatzkräfte und Helfer vor Ort. Der Rettungsdienst versorgt einige der Evakuierten im Johannes-Turmair-Gymnasium mit Getränken und warmem Essen.

Erst am vergangenen Donnerstag war am selben Ort eine 250-Kilo-Bombe entschärft worden. In einem Radius von 300 Metern hatten zuvor rund 700 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Unter den evakuierten Gebäuden waren eine Behinderteneinrichtung und ein Asylbewerberheim. Nach Informationen des BR habe die aktuelle Fliegerbombe die doppelte Sprenagkraft wie die Bombe, die vor zwei Wochen entschärft wurde.

 
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