01.09.2026 - 12:44 Uhr

Flugzeugabsturz in Alpensee: Beide Insassen aus NRW

Nach dem Unglück im Attersee äußern sich die Behörden zu den zwei Toten. Ihre Identität muss noch mittels DNA-Analyse bestätigt werden. Jetzt sind Gerichtsmediziner und Unfallermittler am Zug.

Das Wrack mit zwei Toten an Bord wurde aus 160 Metern Tiefe gehoben. Bild: Fotokerschi/Werner Kerschbaummay/APA/dpa
Das Wrack mit zwei Toten an Bord wurde aus 160 Metern Tiefe gehoben.

Die zwei jungen Todesopfer des Flugzeugabsturzes in den österreichischen Attersee stammten nach bisherigen Erkenntnissen aus Nordrhein-Westfalen. Das teilte eine Polizeisprecherin und ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die Behörden gehen davon aus, dass ein 24-jähriger Fluglehrer und seine 19 Jahre alte Schülerin an Bord der einmotorigen Propellermaschine waren. Wrack und Leichen wurden am Montag aus etwa 160 Meter Tiefe gehoben. Der Mann stammte aus dem Kreis Paderborn und lebte zuletzt im österreichischen Bundesland Salzburg. Die Frau kam aus dem Kreis Steinfurt im Münsterland. Für die endgültige Identifizierung sei aber eine DNA-Analyse nötig, erklärte der Sprecher.

Wrack wird in Wien untersucht

Noch lägen keine Hinweise auf die Absturzursache vor, sagte er. Diesbezüglich sei noch „alles offen“. Nun sind die Gerichtsmedizin und Flugunfall-Fachleute am Zug. Das Wrack wird in Wien untersucht.

Das Leichtflugzeug einer österreichischen Flugschule war am vergangenen Mittwoch in Salzburg gestartet. Nach Aufzeichnungen der Flugplattform Flightradar24 brach der Kontakt zu der Maschine nach etwa einer halben Stunde über dem Attersee ab. Augenzeugen beobachteten laut österreichischen Medien, wie das trudelnde Flugzeug ins Wasser stürzte und rasch versank.

© dpa-infocom, dpa:260901-930-614692/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.