05.07.2022 - 11:02 Uhr

Nach freizügigem Videochat: 20-Jähriger wird erpresst

Nach einem freizügigen Videochat soll ein Mann Geld bezahlen, damit Aufzeichnungen davon nicht veröffentlich werden. Er zahlt einen dreistelligen Betrag – und geht dann zur Polizei.

Nach einem freizügigen Videochat soll ein Mann Geld bezahlen, damit Aufzeichnungen davon nicht veröffentlich werden. Symbolbild: Silas Stein/dpa
Nach einem freizügigen Videochat soll ein Mann Geld bezahlen, damit Aufzeichnungen davon nicht veröffentlich werden.

Eine Online-Bekanntschaft, die zunächst sehr erfreulich schien, wendete sich für einen 20-Jährigen aus Regenstauf (Landkreis Regensburg) schnell zum Schlechten – nämlich, als die Geldforderungen kamen. Zuvor hatte er mit einer Frau freizügig per Video gechattet.

Darüber informiert die Polizei Regenstauf. Demnach hab der Mann die fremde Frau über ein soziales Netzwerk kennengelernt. Zunächst chatteten die beiden, schließlich kam die Videoschaltung dazu. Während des Videoanrufs kam es laut Polizei auch "zum Austausch von körperlichen Freizügigkeiten mit sexuellen Handlungen".

Nach diesem "Austausch" kam auf den Mann jedoch eine Geldforderung zu – andernfalls würden Aufzeichnungen des Anrufs veröffentlicht. Er bezahlte einen dreistelligen Betrag. Als dann allerdings noch mehr Geld verlangt wurde, brach er den Kontakt ab und ging zur Polizei.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.