Fürth
04.11.2026 - 08:44 Uhr

Bayerischer Einzelhandel: Mehr Umsatz - weniger Jobs

In den ersten neun Monaten liefen die Geschäfte besser. Die Zahlen lassen Rückschlüsse auf das Tankverhalten der Menschen im Freistaat zu.

Im Lebensmittel-Einzelhandel stiegen die Umsätze etwas langsamer. (Symbolbild) Bild: Sven Hoppe/dpa
Im Lebensmittel-Einzelhandel stiegen die Umsätze etwas langsamer. (Symbolbild)

Die bayerischen Einzelhändler haben in den ersten neun Monaten des Jahres mehr Geschäft gemacht. Die Umsätze stiegen inflationsbereinigt um 1,7 Prozent, wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Die Beschäftigung sank allerdings um 1,6 Prozent.

Treiber des Anstiegs war unter anderem der Bereich Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen, wozu der Online- und Versandhandel zählt. Hier ging es um 3,7 Prozent nach oben. Im stationären Handel legte insbesondere der Umsatz mit Handy, Computer und Co deutlich zu und fiel um 4,9 Prozent höher aus. Der Lebensmittel-Einzelhandel dagegen erhöhte preisbereinigt den Umsatz nur um 0,5 Prozent.

An den Tankstellen zeigt sich ein besonderes Bild. Nominell steigen die Umsätze hier um 9,5 Prozent an - und damit so stark wie in keinem anderen Bereich. Rechnet man allerdings den starken Preisanstieg heraus sinken sie dagegen um 4,3 Prozent. Das deutet darauf hin, dass die Menschen im laufenden Jahr - wahrscheinlich als Reaktion auf die hohen Preise - weniger getankt haben.

© dpa-infocom, dpa:261104-930-941603/1

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