Furth im Wald: Polizei findet Zigaretten und Marihuana

32 Stangen Zigaretten und keine Erlaubnis für den Grenzübertritt: Bei Furth im Wald stoppen Bundespolizisten einen 37-Jährigen. Bei einer weiteren Kontrolle einer Frau aus Oberbayern stoßen die Beamten auf drei Dosen Marihuana im Auto.

Insgesamt 4,6 Gramm Marihuana, das ohne ärztliches Attest eingeführt wurde, entdeckte eine Zivilstreife bei Furth im Wald.
von Tobias Gräf Kontakt Profil

Eine zivile Streife der Bundespolizei hat am Samstagvormittag, 28. Dezember, kurz nach dem Grenzübergang Furth im Wald/Schafberg ein Auto mit deutscher Zulassung kontrolliert. Der 37-jährige Fahrer, ein in Heidenheim in Baden-Württemberg wohnhafter Syrer, konnte sich lediglich mit einer deutschen Aufenthaltserlaubnis ausweisen. Über einen für den Grenzübertritt erforderlichen Pass oder Passersatz verfügte er nicht. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten im Kofferraum zudem insgesamt 32 Stangen Zigaretten der Marken Marlboro (7 Stangen) und Winston (25 Stangen).

Die Polizisten erstatteten Anzeige wegen unerlaubter Einreise ohne erforderlichen Pass und übergaben den 37-Jährigen an die Kontrolleinheit Verkehrswege des Zolls (KEV) in Furth im Wald wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Abgabeverordnung. Die Zollbeamten stellten die Zigaretten sicher und erstatten Anzeige beim zuständigen Hauptzollamt in Regensburg.

Bei einer weiteren Kontrolle am Nachmittag desselben Tages stoppten Bundespolizisten eine 49-jährige Autofahrerin und deren 28-jährigen Beifahrer aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein. Nachdem beide die Frage nach mitgeführten verbotenen Gegenständen bzw. Betäubungsmitteln verneint hatten, durchsuchten die Beamten das Fahrzeug. Dabei fanden sie auf dem Rücksitz an drei verschiedenen Stellen, abgepackt in kleine Kunststoffdosen, insgesamt 4,6 Gramm Marihuana.

Die 49-Jährige gab an, das Rauschmittel für ihren 28-jährigen Sohn gekauft zu haben. Nach der Einfuhr wollte sie es an ihren Sohn abgeben. Dieser konnte auch einen Ausweis für Cannabis-Patienten vorweisen. Über ein Rezept für ärztlich verordnetes Cannabis oder über ein ärztliches Attest verfügte der 28-Jährige allerdings nicht.

Die Bundespolizisten stellten deshalb das Marihuana sicher. Wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Einfuhr von Betäubungsmitteln erwartet Mutter und Sohn jetzt eine Strafanzeige.

Ein 37-Jähriger führte 32 Stangen aus Tschechien ein - und verfügte zudem über keinen Pass, der ihm den Grenzübertritt erlaubt hätte.
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