Further Zöllner mit richtigem Riecher

Fast 18.000 Zigaretten, Waffen und Marihuana – Zollbeamten aus Furth im Wald sind bei Kontrollen in der Nähe von Bogen mehrere Kriminelle ins Netz gegangen. Ein Mann wanderte direkt ins Gefängnis.

Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg sind in den vergangenen Tagen bei Kontrollen einige Schmuggler ins Netz gegangen.
von Tobias Gräf Kontakt Profil

Der Zoll hat in den vergangenen Tagen im Raum Bogen (Kreis Straubing-Bogen) Kontrollen durchgeführt – und dabei einen guten Spürsinn bewiesen. Laut Mitteilung des Hautpzollamts Regensburgs gelang es den Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald, mehrere Schmuggler und Kriminelle dingfest zu machen.

So zogen die Zöllner bei der Überprüfung eines aus Südosteuropa kommenden Kleinbusses in der Nähe von Bogen 17.600 Stück unversteuerte Zigaretten aus dem Verkehr.

"Auf die Frage nach dem Inhalt dreier Plastiksäcke im Kofferraum des Fahrzeugs spielte der 32-jährige Fahrer zunächst den Unwissenden", berichtet Michael Lochner vom Regensburger Hauptzollamt.

Die weitere Befragung ergab jedoch, dass dem Mann die 88 Stangen Zigaretten gehörten und er gab zu, dass er diese in England weiterverkaufen wollte. Der Zoll beziffert den so verhinderten Steuerschaden auf rund 3000 Euro.

Bei fünf folgenden Kontrollen innerhalb kürzester Zeit gelang es den Further Beamten insgesamt 8000 Stück weitere Schmuggelzigaretten zu beschlagnahmen.

In einem anderen Fall entdeckten die Zöllner bei einem Reisenden circa drei Gramm Marihuana und eine Gaspistole. Die erforderlichen Papiere, die ihn zum Führen der Waffe berechtigen, konnte der Mann nicht vorlegen. Mit einem Strafverfahren müssen zudem zwei Männer rechnen, die Springmesser mit sich führten, die in Deutschland unter das Waffengesetz fallen.

Einen anderen Reisenden wiederum schickten die Beamten ins Gefängnis. Bei einer Personenkontrolle an einem Rastplatz nahe Straubing stellte sich schnell heraus, dass der Reisende noch eine Restfreiheitsstrafe von über 700 Tagenzu verbüßen hatte. Die Zöllner vollstreckten den Haftbefehl und übergaben die Person den zuständigen Polizeibehörden.

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