04.10.2019 - 16:31 Uhr
GrafenwöhrDeutschland & Welt

Zähe Tarifverhandlungen für Beschäftigte an den Truppenübungsplätzen

Die Gewerkschaft Verdi gibt sich enttäuscht: Die erste Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag für die zivilen Beschäftigten an den Übungsplätzen blieb ohne Ergebnis. Die Gewerkschaft beharrt auf ihren Forderungen.

Streik am Südlager in Vilseck. Gut möglich, dass die Zivilbeschäftigte der US-Armee am Übungsplatz Grafenwöhr bald wieder für einen besseren Tarifvertrag streiken..
von Externer BeitragProfil

Für die bundesweit 11 000 zivilen Beschäftigten der Stationierungsstreitkräfte ist die erste Tarif-Verhandlungsrunde am 2. Oktober in Frankfurt ohne Ergebnis geblieben. Das hat die Gewerkschaft Verdi per Mitteilung bekannt gemacht. Die Arbeitgeber haben kein Angebot vorgelegt, sagte Kathrin Birner, die für Bayern zuständige Verdi-Sekretärin.

In Bayern arbeiten rund 3000 Beschäftigte an den Standorten Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels, Ansbach, Illesheim, Garmisch-Patenkirchen und Sonthofen/Oberstdorf .Verdi erwartet „in der zweiten Verhandlungsrunde ein tragfähiges Angebot“. Die Gewerkschaft fordert ein Lohnplus von 6 Prozent auf mindestens 2 000 Euro sowie Verbesserungen beim Einstiegsgehalt und für die Auszubildenden. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 24. und 25. Oktober in Berlin statt.

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