Ex-Staatsministerin Melanie Huml (CSU) ist bei der Oberbürgermeisterwahl in Bamberg gescheitert. Sie kam im ersten Wahlgang nach dem vorläufigen Ergebnis nur auf den dritten Platz mit 28,2 Prozent der gültigen Stimmen. Allerdings fiel die Entscheidung knapp aus: Auf Platz eins landete der bisherige zweite Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grüne) mit 30,3 Prozent, auf Rang zwei schaffte es SPD-Kandidat Sebastian Niedermaier (29,0 Prozent). Glüsenkamp und Niedermaier gehen nun in zwei Wochen am 22. März in die Stichwahl.
In der oberfränkischen Stadt war der bisherige OB Andreas Starke (SPD) nach zwei Jahrzehnten im Amt nicht wieder angetreten. Huml war lange Jahre Mitglied der Staatsregierung als Staatssekretärin und als Gesundheits- beziehungsweise Europaministerin und ist aktuell Landtagsabgeordnete.
Sie gratuliere Glüsenkamp und Niedermaier, sagte Huml dem Sender „Radio Bamberg“. Zugleich verwies sie auf Streit innerhalb der CSU in Bamberg. Es sei nicht gelungen, den Streit beizulegen, der schon seit vielen Jahren schwele, sagte sie, nannte aber keine Einzelheiten.
Glüsenkamp hatte es bereits vor sechs Jahren in die Stichwahl geschafft - hatte dort dann aber gegen Starke verloren.
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