01.10.2026 - 07:23 Uhr

Infineon eröffnet Fabrik in Thailand

Der Halbleiterkonzern baut sein Produktionsnetzwerk damit auf 13 Standorte aus.

Ein Infineon-Wafer - diese zu zerteilen und weiterzuverarbeiten ist Aufgabe von Backend-Fabriken wie der in Thailand. (Archivbild) Bild: Peter Kneffel/dpa
Ein Infineon-Wafer - diese zu zerteilen und weiterzuverarbeiten ist Aufgabe von Backend-Fabriken wie der in Thailand. (Archivbild)

Der bayerische Halbleiterkonzern Infineon hat eine neue Fabrik im thailändischen Samut Prakan eröffnet. Derzeit sind an dem Standort südlich von Bangkok 350 Menschen beschäftigt, mit dem Hochlauf des ersten von fünf möglichen Modulen soll diese Zahl auf 1.000 steigen. Langfristig habe der Standort das Potenzial, der größte im Backend-Bereich bei Infineon zu werden, hieß es. Mit Backend bezeichnet man in der Halbleiterindustrie die Schritte, in denen die Wafer mit Chips unter anderem zerteilt, verarbeitet und getestet werden.

Bisher hat Infineon einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag in die Fabrik investiert. Sie ist der weltweit 13. Produktionsstandort der Neubiberger. Der Bau dauerte dem Unternehmen zufolge 14 Monate. Der Halbleiterkonzern baut seine Kapazitäten derzeit auf. Erst im Sommer hat er in Dresden eine neue Fabrik eröffnet.

© dpa-infocom, dpa:261001-930-772110/1

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