29.05.2026 - 08:08 Uhr

Weshalb John Travolta jetzt Barett trägt

Bei den Filmfestspielen in Cannes zeigte sich John Travolta mit Barett und Brille. Wie erklärt er seinen neuen Look?

John Travoltas Regiedebüt ist ab heute bei Apple TV zu sehen. (Archivbild) Bild: Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa
John Travoltas Regiedebüt ist ab heute bei Apple TV zu sehen. (Archivbild)

Hollywoodstar John Travolta trägt seit neuestem Barett und hat in einem Interview verraten, wie es dazu kam. Er habe sich gesagt: „Nun, du bist nicht wirklich ein Schauspieler, du bist ein Regisseur. Warum ziehst du dich nicht auch so an“, sagte der 72-Jährige bei einer Premiere seines Regiedebüts „Nachtflug nach L.A.“ dem US-Branchenblatt „Variety“. 

Er habe sich von früheren Regisseuren inspirieren lassen: „Sie trugen alle Baskenmützen und manchmal eine Brille.“ Und weiter: „Es war sehr klischeehaft, aber auf eine wunderbare Art, weil sie sich wahrscheinlich an den Malern und Musikern ihrer Zeit orientierten.“ Auf die Frage, wie viele Baretts er besitze, antwortete der Regiedebütant: „Etwa zwölf“. Auch zählte er auf, auf welche Listen angesagter Outfits er es so geschafft habe: „Vogue, Vanity Fair, GQ und Harper's Bazaar“.

https://x.com/Variety/status/2060192057776546191?s=20

Regiedebüt ab heute bei Apple TV zu sehen

Mit „Nachtflug nach L.A.“ feiert der Schauspieler, Sänger und Tänzer sein Regiedebüt - und legt zugleich sein persönlichstes Projekt vor. Der Film startet gerade beim Streamingdienst Apple TV. 

Mit dem Film (Originaltitel: „Propeller One-Way Night Coach“) adaptiert der 72-Jährige seinen eigenen, von seiner Kindheit inspirierten Roman aus dem Jahr 1997. Travolta schrieb das Buch einst für seinen ältesten Sohn Jett, der seit seiner Kindheit an Epilepsie litt und 2009 im Alter von nur 16 Jahren starb.

Gleichzeitig ist der Film eine Hommage an Travoltas Mutter, der er nach eigenen Worten viel verdankt. In Cannes, wo der Film seine Weltpremiere feierte, erzählte der Schauspieler, sie habe entscheidend zu seiner Karriere beigetragen – und wohl auch zu jener Sehnsucht nach Kino, Erinnerung und Aufbruch, die den Film durchzieht.

© dpa-infocom, dpa:260529-930-144173/1

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