Diesen Schockanruf haben die "Opfer" durchschaut: Bei einer fingierten Übergabe wurde ein Geldabholer nach einem versuchten Telefonbetrug überführt.
Wie die Polizei informiert, hatte eine Mann aus Kallmünz (Landkreis Regensburg) am Freitag einen Schockanruf erhalten: Angeblich habe seine Tochter einen tödlichen Unfall verursacht. Gefordert wurden 30.000 Euro und 90 Gramm Gold.
Der Mann durschaute die Masche allerdings. Er hielt den Anrufer in der Leitung, während seine Frau parallel die Polizei verständigte. Gemeinsam konnte so eine Geldübergabe fingiert werden, bei der der Geldabholer von der Polizei festgenommen wurde.
Bei einem Schockanruf handelt es sich laut Polizei um eine gängige Betrugsmasche von meist im Ausland agierenden Tätern. Die Anrufer täuschen eine Notsituation eines Angehörigen vor und fordern hohe Geldsummen oder Wertgegenstände, die dann abgeholt werden. Die Polizei rät zur Vorsicht bei anrufen dieser Art:
- auf keine Forderungen eingehen
- auflegen
- im Zweifelsfall: Angehörige, die örtliche Polizeidienststelle oder den Notruf selbst kontaktieren













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.