Würzburg
11.05.2026 - 10:00 Uhr

Katholikentag: Polizei warnt vor Verstoß gegen siebtes Gebot

Tausende werden beim Katholikentag in Würzburg erwartet, viele reisen mit dem Zug an. Worauf sich die Bundespolizei einstellt und was sie den Gästen rät.

Die Bundespolizei sieht sich gut gerüstet für den Katholikentag in Würzburg. (Symbolbild) Bild: Sven Hoppe/dpa
Die Bundespolizei sieht sich gut gerüstet für den Katholikentag in Würzburg. (Symbolbild)

Die Bundespolizei sieht sich für den Katholikentag in Würzburg gut gerüstet, warnt aber vor der Gefahr von Taschendiebstählen. „Großveranstaltungen bieten professionellen Taschendieben ideale Bedingungen“, teilte ein Sprecher mit. Ein großer Teil der Gäste dürfte mit dem Zug anreisen. „Abgelenkte Reisende und ein hohes Personenaufkommen werden von Tätern gezielt ausgenutzt“, hieß es. 

Erfahrungsgemäß steige die Zahl der Taschendiebstähle während solcher Ereignisse. Die Reisenden sollten ihre Wertsachen sicher verwahren, riet der Inspektionsleiter der Würzburger Bundespolizei, Sven Schultheiß: „Unsere Einsatzkräfte sind präsent und ansprechbar – wer etwas Verdächtiges bemerkt, sollte uns sofort ansprechen.“ 

Die meisten Anreisenden dürften wissen, gegen welches Gebot aus dem Alten Testament die Täter dann verstoßen würden: „Du sollst nicht stehlen“, Nummer sieben.

Der Katholikentag in Würzburg beginnt am Mittwoch (13. Mai) und endet am Sonntag darauf. Tausende Gäste aus ganz Deutschland werden dafür in der unterfränkischen Großstadt am Main erwartet, ein großer Teil wird für die Anreise die Bahn nutzen. „Sowohl zivile als auch uniformierte Einsatzkräfte sind für den Veranstaltungszeitraum deutlich verstärkt worden, um auf alle Lagen schnell und professionell reagieren zu können“, teilte die Bundespolizei mit.

© dpa-infocom, dpa:260511-930-63573/1

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