31.03.2022 - 12:53 Uhr

Kieferknochen stammt von vermisster Sonja Engelbrecht

Die gefundenen Knochen im Mordfall Sonja Engelbrecht gehören zu der seit 27 Jahren vermissten Frau. Seit Montag suchen die Einsatzkräfte der Kriminalpolizei in einem Waldstück bei Kipfenberg (Landkreis Eichstätt) nach Spuren.

Poizisten suchen ein Gebiet im Wald ab, an dem zuvor menschliche Knochen gefunden worden sind. Bild: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
Poizisten suchen ein Gebiet im Wald ab, an dem zuvor menschliche Knochen gefunden worden sind.

Auch der in einem Waldstück bei Kipfenberg gefundene Kieferknochen stammt von der seit 27 Jahren vermissten Sonja Engelbrecht. „Die DNA stimmt überein“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Eine rechtsmedizinische Untersuchung habe nachgewiesen, dass die Knochen, zu denen auch ein Unterkiefer gehört, von der Vermissten stammen. Die Polizei geht nun davon aus, dass die Leiche der mit 19 Jahren verschwundenen Münchnerin in einer Felsspalte in dem Waldstück abgelegt wurde.

Seit Montag sucht die Kriminalpolizei wieder mit einem großen Aufgebot nach Spuren. Bei Kipfenberg im oberbayerischen Landkreis Eichstätt sind dafür nach Polizeiangaben etwa 100 Einsatzkräfte in einem Waldgebiet unterwegs, am Dienstag fanden sie dabei Knochenteile, darunter einen Unterkiefer mit Zähnen.

Schon im Sommer 2020 war in diesem Waldstück ein Oberschenkelknochen der Vermissten entdeckt worden, die im April 1995 in München spurlos verschwunden war.

© dpa-infocom, dpa:220331-99-744023/3

 
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